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Pi-hole: Zentrale Lösung für Werbefreiheit auf allen Geräten

Viele Internetnutzer fühlen sich von Online-Werbung gestört. Werden Anzeigen zusätzlich für die Verbreitung von Malware missbraucht, kommen auf die User signifikante Bedrohungen zu. Es ist daher nicht überraschend, dass immer öfter Ad Blocker zum Einsatz kommen. Dabei handelt es sich um Browser-Plugins, die Werbung und Tracker herausfiltern. Doch Anzeigen kommen auch in immer mehr Apps zum Einsatz. Dort funktionieren Ad Blocker nicht. Wer von seinem Computer, Smartphone oder Smart-TV Anzeigen endgültig verbannen will, wird sich über die Vorteile von Pi-hole freuen.

Ein Werbeblocker für alle Geräte

Pi-hole ist eine kostenlose Softwarelösung, die auf einem linuxbetriebenen Raspberry Pi installiert wird. Für die Installation wird nur ein Befehl benötigt, wonach sich das System über ein grafisches Interface einstellen lässt. Der Raspberry Pi fungiert dann als Filter zwischen Internet und den Endgeräten im Haushalt oder Büro. Ein großer Vorteil der Lösung ist die einfache, zentralisierte Funktionsweise: Mit Pi-hole lassen sich Werbung und Tracker im gesamten Netzwerk auf DNS-Ebene blockieren.

DNS und die Funktionsweise von Pi-Hole

Das Domain Name System (DNS) gehört zu den wichtigsten Diensten im World Wide Web. Es dient zur Übersetzung von Domainnamen und IP-Adressen. Gibt man im Browser eine Domain ein, wird sie erst von einem DNS-Server in eine IP übersetzt, damit die Webseite aufgerufen werden kann. Damit dies problemlos klappt, werden die Adressen der DNS-Server meist automatisch vom Provider im Router hinterlegt. Anzeigen, die auf Webseiten oder in Apps geschaltet werden, basieren auch auf dem gleichen Prinzip: Damit Werbung angezeigt werden kann, muss sie erst einmal von einer bestimmten Domain geladen werden. Zuvor muss ein DNS-Server die Domain in eine IP-Adresse übersetzen. Genau dies wird von Pihole verhindert. Die Software basiert auf dnsmasq und einer Liste von mehr als 100.000 Domainnamen, die Werbung ausliefern oder User tracken. Wird nun der Raspberry Pi mit Pi-hole anstatt eines Routers als DNS-Server genutzt, kann das System Verbindungsversuche zu den gelisteten Domains unterbinden, sodass keine Werbung mehr angezeigt wird. Dies gilt für Browser und Apps auf allen Geräten, die mit dem Raspberry Pi verbunden sind.

Grundlage für werbefreies Surfen und Ergänzung zur Sicherheit

Das zentrale Filterkonzept des Pi-hole ist eine herausragende Lösung für alle, die im Haus mehrere Geräte wie Computer, Smartphone, Tablet oder Smart-TV nutzen und werbefrei surfen wollen. Dennoch sollte der Pi nicht als einziger Schutzmechanismus fungieren. Dort wo möglich, sollte weiterhin ein fortschrittlicher Ad Blocker verwendet werden, um sicherzugehen, dass auch solche Gemeinheiten herausgefiltert werden, die von Pi-hole nicht erfassbar sind. Darüber hinaus ist eine gute Antivirensoftware nötig, denn Pi-hole ist nicht auf die Erkennung von Viren oder Spyware ausgelegt. Wer zusätzlich anonym im Internet surfen will, benötigt einen VPN-Dienst. Über VPN lässt sich die echte IP-Adresse maskieren, sodass Websites ein falscher Standort vorgegaukelt werden kann.

Pi-hole bietet den Vorteil der zentralen Werbefilterung. Wird diese Lösung zusammen mit allen anderen Sicherheitslösungen wie Antivirus auf Endgeräten und VPN verwendet, kommt der Nutzer in den Genuss eines komfortablen und sicheren Weberlebnisses.

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